Was hat unser Obst im Supermarkt mit globalen Machtverhältnissen, Gesundheit und Landwirtschaft in Südafrika zu tun?
Der Dokumentarfilm „Toxic Harvest“ der Rosa-Luxemburg-Stiftung begleitet Menschen, die tagtäglich mit Pestiziden arbeiten, und zeigt, wie eng unser Ernährungssystem mit diesen Chemikalien verknüpft ist.
Der Film wirft einen kritischen Blick hinter die Hochglanzbilder der Agrarindustrie und stellt unbequeme Fragen:
• Wer profitiert – und wer zahlt den Preis?
• Welche Auswirkungen haben Pestizide auf die Gesundheit der Arbeitenden und auf die Umwelt?
Gleichzeitig lernen wir Bäuer*innen kennen, die alternative Wege der Landwirtschaft gehen und zeigen, dass Produktion auch ohne Gift möglich ist. Ein Film, der aufrüttelt – und Hoffnung macht.
Im Anschluss: Gespräch mit Expertin
Wir laden ein zum Gespräch mit der Pestizidexpertin und Ökotoxikologin Dr. Silke Bollmohr vom entwicklungspolitischen Netzwerk INKOTA. Silke arbeitet seit 25 Jahren am Thema Pestizidauswirkungen vorwiegend in Afrika und hat selbst 15 Jahre in Südafrika gelebt. Bei INKOTA setzt sie sich für das Exportverbot von hier verbotenen Pestiziden ein. Wir freuen uns auf euch!
Wann: Montag, 24.11.2025, 19:00 Uhr
Wo: Südhaus - Ort der Bildung und Begegnung in Sehlis, An der Schmiede 4
Wir zeigen den Film in Zusammenarbeit mit dem entwicklungspolitischen Netzwerk INKOTA sowie mit der Klima-Initiative Taucha und Fair Trade Town Taucha den Film "Toxic Harvest".
Dabei wollen wir ins Gespräch kommen zu den verheerenden Folgen des Pestizideinsatzes auch in Deutschland und Alternativen für eine agrarökologische Landwirtschaft diskutieren.
Das INKOTA-netzwerk e. V. ist ein Verein, der als gemeinnützige Nichtregierungsorganisation unabhängig von Regierungen, Parteien und Kirchen arbeitet. Zu den wichtigsten Organen des INKOTA-netzwerk zählen die Mitgliederversammlung, der Koordinierungskreises und das Büro in Berlin.
1971 bei der Tagung "Aufbruch gegen Weltarmut" der Evangelischen und Katholischen Studierendengemeinde in Halle/Saale in der DDR gründeten Engagierte den Arbeitskreis "INformation, KOordination, TAgung", kurz: INKOTA. In 50 Jahren wuchs INKOTA vom kleinen Arbeitskreis zum heutigen Netzwerk, mit mehr als 29 Mitarbeitenden, unzähligen Ehrenamtlichen und weltweiten Partnerorganisationen und Projekten.
[von: https://www.inkota.de/ueber-uns/wer-wir-sind ]
Hier gibt es weitere Informationen zur Filmtour.
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